Montag, 7. Dezember 2015

[INTERVIEW] ASHLEY BLOOM

Renate Kalloch  / pixelio.de
Hallo Ihr Lieben! Auf der Suche nach schöner Weihnachtslektüre bin ich auf die ehemalige Selfpublishing-Autorin Ashley Bloom gestoßen. Sie schreibt wirklich entzückende Weihnachtskurzromane aus dem Chick-Lit-Bereich, die momentan noch bei Amazon erhältlich sind. Ich bin richtig süchtig danach.




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Quelle Cover: goodreads.com


Auf meine Interviewanfrage hat sie positiv reagiert und *Voilà* hier ist es: 

Unter deinem Pseudonym Ashley Bloom hast du bereits vier Weihnachtskurzromane veröffentlicht, können wir uns nächstes Jahr auf einen weiteren Band freuen?
Da ich ab nächstem Jahr unter meinem Pseudonym Ashley Bloom exklusiv für dotbooks schreiben werde, kann ich das leider noch nicht sagen. Ich kann aber schon mal verraten, dass meine bisherigen Weihnachtsromane nächstes Jahr bei dotbooks noch einmal neu veröffentlicht werden.

Wenn man deine Romane als Grundlage nimmt, könnte man behaupten, dass du ein totaler Weihnachtsfan bist! Liege ich damit richtig?
Das stimmt. Ich war schon immer ein absoluter Weihnachtsfan. 

Was magst du besonders an Weihnachten?
Die Gerüche, das Gebäck, Weihnachtstee, Weihnachtsmärkte, die ganzen Lichter und vor allem die Songs, Filme und Geschichten haben es mir sehr angetan. 

Was stresst dich besonders an Weihnachten?
Die überfüllten Geschäfte beim Geschenkekaufen, in denen man kaum noch Luft zum Atmen bekommt. Ich habe es mir angewöhnt, deshalb alles, was geht, online zu kaufen.

Du schreibst auch unter deinem richtigen Namen - Manuela Inusa - Weihnachtsromane. Wie unterscheidet sich der Schreibstil von Ashley und Manuela?
Als Ashley Bloom schreibe ich fast ausschließlich Chick-Lit – lustige, leichte, romantische Frauenromane. Unter richtigem Namen wird es auch mal etwas tragischer, realer, weniger märchenhaft. Da lasse ich auch mal Menschen sterben und es gibt nicht immer ein Happy End. 

Die meisten deiner Romane spielen in den USA. Gibt es dafür einen bestimmten Grund?
Meine Ashley-Bloom-Romane spielen ausschließlich in den USA. Das kommt daher, weil ich selbst so USA-begeistert bin und ich einfach finde, dass man mit amerikanischem Background die schönsten, nennen wir es mal „schnulzigsten“ Love Storys hinbekommt.

Lässt du deine Geschichten nur an Orten spielen, die du auch persönlich kennst?
Die meisten Orte, an denen meine Romane spielen, habe ich tatsächlich selbst besucht, und wenn nicht, dann habe ich sehr viel über sie recherchiert.

Wie gehst du mit negativer Kritik um? Liest du regelmäßig die Rezensionen zu deinen Büchern?
Ich muss gestehen, ich lese auch nach vier Jahren noch immer gespannt alle Rezensionen. Doch mit Kritik kann ich inzwischen viel besser umgehen als früher. 

Mir ist aufgefallen, dass du ziemlich viele Bücher veröffentlicht hast. Wie bekommst du alles unter einen Hut, immerhin hast du zwei Kinder?
Ich bin Ehefrau, Mutter und Autorin. Das muss irgendwie alles unter einen Hut passen, auch wenn es bedeutet, manchmal bis um halb drei Uhr nachts am Laptop zu sitzen.

Schreibst du hauptberuflich oder übst du noch einen "Brotjob" aus?
Inzwischen habe ich das große Glück, das Schreiben hauptberuflich ausüben zu können, was bedeutet, wenn die Kinder in der Schule sind, wird ganz normal wie in jedem anderen Job gearbeitet. Nur dass bei mir oft auch die Nächte und die Wochenenden hinzukommen, wenn es darum geht, einen Abgabetermin einhalten zu müssen.

Liest du gerne? Wenn ja, was ziehst du vor, gedruckt oder digital?
Ja, ich lese unglaublich gerne und wünschte mir, ich würde viel mehr dazu kommen. Leider schreibe ich viel mehr, als ich lese, ich hoffe aber, im nächsten Jahr werden es auch wieder ein paar mehr gelesene Bücher. Und wenn ich dann lese, dann halte ich noch immer am liebsten ein richtiges Buch in den Händen, denn Wörter am Bildschirm habe ich den ganzen Tag vor Augen. Außerdem liebe ich es, mein Bücherregal neu zu befüllen und immer wieder neu zu sortieren.

Welches Buch hast du als letztes gelesen?
Als letztes habe ich tatsächlich „Gregs Tagebuch 10“ gelesen. Mein Sohn ist ein großer Greg-Fan und ich lese die Bücher dann auch, weil ich sie echt lustig finde. Gerade lese ich „Der Weihnachtswunsch“ von Richard Paul Evans. Eigentlich lese ich aber am liebsten spannende Thriller.

Wenn du nur ein Buch mit auf eine einsame Insel nehmen dürftest, welches wäre das?
Das wäre wohl „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen.

Du schreibst gerade an einem neuen Roman. Darfst du schon etwas darüber verraten?
Ich schreibe gerade sogar an mehreren Projekten gleichzeitig. ;) Ich darf aber schon mal verraten, dass im Herbstprogramm 2016 wieder ein Roman von mir bei Blanvalet rauskommt (unter Manuela Inusa), der wieder sehr britisch wird. 

Hat der Name Ashley Bloom eine besondere Bedeutung für dich?
Nein, eigentlich nicht. Ich fand nur, dass der Name sich sehr schön anhört.

Du hast deine bisherigen Bücher selbst veröffentlicht. Hast du alles im Alleingang gemacht - Cover, Korrektur, Werbung?
Ich hatte anfangs schon ein wenig Hilfe. Inzwischen mache ich aber alles selbst. Natürlich bin ich für jede Werbung und Unterstützung seitens der lieben Blogger sehr dankbar. 

Kürzlich ist "Jane Austen bleibt zum Frühstück" von dir als Manuela Inusa im Blanvalet Verlag erschienen. Ist es mehr oder weniger zeitaufwendig in einem konventionellen Verlag zu veröffentlichen?
Haha. Ganz ehrlich? Bei einem großen Publikumsverlag wie Blanvalet zu veröffentlichen ist mindestens zehn Mal so zeitaufwendig, wie selbst etwas zu veröffentlichen. Da geht allein das eine Manuskript mehrmals durchs Lektorat, immer wieder muss etwas geändert werden, bis alles perfekt ist und am Ende muss man noch mal ganz gründlich die fertigen Druckfahnen durchgehen. Und das ist nur meine Aufgabe. Der Verlag lektoriert, korrigiert, fertigt ein Cover, einen Klappentext, eine Vorschau für den Katalog usw. Dann ist da die Pressearbeit, das Drucken und die Auslieferung der Bücher … Von der Annahme eines Manuskripts bis zum fertigen Buch vergehen gut und gerne anderthalb Jahre.

Wirst du weiterhin Bücher selbst veröffentlichen?
Ja, das habe ich auch weiterhin vor. Obwohl ich die Verlagsarbeit in den Vordergrund stellen werde. Dennoch bleibe ich auch meinen Indie-Fans weiterhin treu und werde ab und zu einen kleinen Kurzroman im Selfpublishing herausbringen.

Welches deiner Bücher würdest du mir besonders ans Herz legen - gibt es eins, dass dir persönlich besonders wichtig ist?
Mir persönlich ist „Jane Austen bleibt zum Frühstück“ sehr wichtig, weil es das erste meiner Bücher ist, das man auch in der Buchhandlung kaufen kann. Es ist ein tolles Gefühl, es auf dem Tisch bei Thalia liegen zu sehen, darauf habe ich mein ganzes Leben lang hingearbeitet. Von meinen Selfpublishing-Büchern liegt mir „Darlene – Ich kämpfe um dich“ (Ashley Bloom) sehr am Herzen. Mein liebster Weihnachtsroman ist „Merry Christmas, Holly Wood“.

Ist Schreiben ein Kindheitstraum von dir? Was hat dich dazu bewegt, deinen Traum als Schriftstellerin zu verwirklichen?
Ja, es war schon immer mein größter Traum, eines Tages Schriftstellerin zu werden. Schon als Kind habe ich mit Begeisterung kleine Geschichten geschrieben, bis diese sich dann irgendwann zu ganzen Romanen entwickelt haben. Es hat lange gedauert, meinen Traum zu verwirklichen, aber es war jeden Schweißtropfen und jede verlorene Stunde Schlaf wert.
 

Ich danke der Autorin Ashley Bloom für die Beantwortung meiner neugierigen Fragen und der Bereitstellung des Autorenfotos. 

© privat




DIE AUTORIN Manuela Inusa ist 1981 in Hamburg geboren. Dort lebt sie auch heute noch mit ihrem Mann und den zwei Kindern. Sie schreibt sowohl unter ihrem richtigen Namen, als auch unter ihrem Pseudonym Ashley Bloom.

1 Kommentar:

  1. Liebe Corinna,
    ich danke DIR für dieses schöne Interview. Viel Erfolg weiterhin mit deinem Blog!
    Liebe Grüße
    Manuela Inusa

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