Montag, 22. September 2014

ZORNESKALT VON COLETTE MCBETH

http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/McBeth_Czorneskalt_134178.jpg
Quelle: Random House

Verlagstext:
Rachel Walsh, Kriminalreporterin des Nachrichtensenders National News Network, wird zu einer Pressekonferenz der Polizei in Brighton entsandt. Als sie den Konferenzraum betritt, sieht sie auf einem Poster neben dem Podium das Bild ihrer ältesten, besten Freundin vor sich: Clara O’Connor. Clara, mit der Rachel drei Tage zuvor in einer Bar verabredet, die dort jedoch nie aufgetaucht war. Ein bitterböses und hochspannendes Debüt mit tiefen psychologischen Einsichten in eine Frauenfreundschaft auf dem schmalen Grat zwischen grenzenlosem Vertrauen und abgrundtiefem Hass.

Das war nun wirklich mal ein ganz besonderes Buch. Ich fand schon den Klappentext höchst spannend und das Cover - in all seinen Blauschattierungen - ist sehr ansprechend.  Die Geschichte ist ein einzig langer Brief von Rachel an ihre Freundin Clara. Sie springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, erzählt aus der Sicht der Kriminalreporterin Rachel. Als ihre Freundin Clara vermisst gemeldet wird, spricht ziemlich schnell alles dafür, dass sie für das Verschwinden ihrer Freundin verantwortlich ist. 
Der Grund: Angeblich hatte ihr Freund eine Affäre mit der verschwundenen Frau. 
Der Beweis: Eine Kamera hat die beiden gefilmt. 
Aber es geht um so viel mehr... 
Die Beziehung zwischen den Freundinnen Rachel und Clara ist sehr seltsam, man weiß auch nie so recht wer da ein falsches Spiel spielt. In Rückblicken wird erzählt wie die beiden sich kennengelernt haben und wie sich ihre Freundschaft entwickelt hat. Am Ende fügen sich dann Vergangenheit und Gegenwart zusammen. Ich bin etwas schwer in die Geschichte hineingekommen, habe aber nicht aufgegeben - als hätte ich geahnt, dass mich hier ein kleiner Schatz erwartet. 
Fazit: Eine Geschichte in Briefform ist schon was besonderes. Natürlich hat auch diese Geschichte Ecken und Kanten - Momente oder Passagen die einfach nur nerven. 

Die englische Originalausgabe ist 2013 unter dem Titel "Precious Thing" erschienen, die deutsche Ausgabe 2014 bei Blanvalet.  

Die Autorin
Colette McBeth lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in London.
Sie war zehn Jahre lang Reporterin für den britischen Fernsehsender BBC und besuchte 2011 die Faber Academy (Professional Writing Academy).

 Demnächst  
19. Januar 2015                                   
http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/McBeth_Cgrabestreu_147633.jpg
Quelle: Random House
Verlagstext:
Vor fünf Jahren wurde Melody Pieterson von einem Unbekannten überfallen und entkam nur knapp dem Tod. Seitdem hat sie alle Erinnerungen an ihr altes Leben begraben und sich eine neue Identität aufgebaut. Ihr Angreifer ist hinter Gittern, in vier Wochen wird sie heiraten. Ihr Leben scheint fast normal. Doch dann entdeckt die Polizei die Leiche einer Frau, am gleichen Ort, an dem der Täter damals Melody zurückließ. Als wie vor fünf Jahren eine Kette mit einem kleinen goldenen Vogelkäfig am Tatort gefunden wird, muss Melody erkennen: Ihr Peiniger war die ganze Zeit auf freiem Fuß. Und der Albtraum ist noch nicht vorbei.

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