Mittwoch, 30. April 2014

LETZTENDLICH SIND WIR DEM UNIVERSUM EGAL VON DAVID LEVITHAN

Quelle: S. Fischer Verlage

Verlagstext:
Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe – und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte. Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein? Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?

A ist weder Mann noch Frau. Die Geschichte beginnt bei Tag 5944 (16+ Jahre). Seit A's Geburt wachte er/sie jeden Morgen in einem anderen Körper auf. A hat sich schon öfter verliebt, wobei er/sie immer wieder betont, sich niemals in ein Geschlecht sondern nur in den Menschen zu verlieben. A weiß nicht warum dass alles mit ihm/ihr passiert und ob er/sie alleine ist. A übernimmt auch nur die Körper der jeweiligen Person, nicht dessen Gedanken oder Charakter. A kann allerdings Wissen abrufen, somit gerät er/sie selten in brenzlige Situationen. Als er an Tag 5944 Rhiannon trifft, ist es um A geschehen. An diesem Tag steckt er im Körper ihres Freundes, der Rhiannon eigentlich gar nicht liebt. 
Ich bin hin und weg von der Geschichte. Ich hatte zwar ganz andere Erwartungen an das Buch, bin aber dennoch total zufrieden. Es handelt sich hier um eine reine Liebesgeschichte, es geht nur darum ob A und Rhiannon je eine normale Beziehung führen können. Die Geschichte hat nicht wirklich ein offenes Ende, könnte aber ohne Probleme fortgesetzt werden. Ich hätte ewig weiterlesen können, ich fand die täglich wechselnden Figuren total interessant. Ab und zu war ich den Tränen nah, denn die Geschichte ist irgendwie total traurig. A ist so nett und selbstlos und muss all diese Dinge durchmachen...

Die amerikansiche Originalausgabe erschien 2012 unter dem Titel "Every Day". Die deutschsprachige Ausgabe 2014 bei S. Fischer Verlage.

Der Autor
David Levithan ist 1972 in Short Hills (USA) geboren und hat Politikwissenschaften und Englisch studiert. Er ist homosexuell und thematisiert das auch in seinen Büchern. 
http://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Green_JWill_Will_149417.jpghttp://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Levithan_DNoahs_Kuss_108251.jpg

INFO
Gerüchten zufolge soll es einen zweiten Band geben - angeblich soll die Geschichte aus Rhiannon's Sicht geschildert werden. Im August 2015 erscheint das Buch "Another Day" im amerikanischen. Würde doch passen...

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